Ein Wechsel ist vor allem eine Übergabe
Beim Wechsel des IT Dienstleisters geht es im Kern darum, Wissen, Zugänge und Verantwortung sauber von einem Anbieter zum nächsten zu übertragen, ohne dass dabei der laufende Betrieb gefährdet wird. Je besser diese Übergabe vorbereitet ist, desto reibungsloser verläuft der Wechsel.
Worauf vorab geachtet werden sollte
- Vollständigkeit der Zugangsdaten: Administratorische Zugänge zu Servern, Netzwerkgeräten, Domain, E-Mail und eingesetzten Cloud-Diensten sollten vollständig und aktuell vorliegen.
- Dokumentation der Systemlandschaft: Eine Übersicht über eingesetzte Hard- und Software, Lizenzen und Konfigurationen erleichtert dem neuen Dienstleister den Einstieg erheblich.
- Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen: Sowohl beim bisherigen Dienstleister als auch bei eingesetzten Lizenzen und Diensten, um unerwünschte Doppelkosten oder Lücken zu vermeiden.
- Eigentumsverhältnisse: Klarheit darüber, welche Hardware, Lizenzen und Domains dem Unternehmen selbst gehören und welche über den bisherigen Dienstleister lizenziert oder verwaltet werden.
Die Übergangsphase bewusst gestalten
Ein abrupter Wechsel ohne Übergangsphase erhöht das Risiko, dass wichtige Informationen verloren gehen. Sinnvoll ist eine Phase, in der der neue Dienstleister die bestehende Umgebung kennenlernt, bevor der bisherige Dienstleister die Betreuung vollständig übergibt. Dabei lohnt sich auch ein technischer Ist-Check, um den tatsächlichen Zustand der Systeme unabhängig zu bewerten, statt sich allein auf Bestandsdokumentation zu verlassen.
cs-computer analysiert und bewertet die bestehende IT zu Beginn einer Zusammenarbeit strukturiert. Mehr dazu auf der Seite zur Arbeitsweise.